Einsatz: Suchaktion in Walderbach

Walderbach, 21.06.2017. Am Mittwoch ging gegen 23 Uhr bei der Polizei eine Meldung ein, dass eine männliche Person in Walderbach auf Höhe Wendenhofsiedlung mehrmals um Hilfe gerufen hatte. Die Hilferufe, die von mehreren Personen gehört wurden, kamen aus dem Bereich des Regenflusses und wurden schließlich leiser. Auf Grund der vorliegenden Umstände musste von einer Person in Not ausgegangen werden, die möglicherweise im Regen flussabwärts treibt. Daraufhin wurde um 23:12 Uhr die FF Reichenbach zur Unterstützung mit dem Rettungsboot nach Walderbach alarmiert. Weiterhin wurden die Feuerwehren Walderbach und Kirchenrohrbach zur Einsatzstelle angefordert, und zusätzlich die Wasserwachten und die DLRG des Landkreises Cham, ein Notarzt, ein Rettungswagen und der HvO Walderbach, unter der Koordination von Einsatzleiter Rettungsdienst Michael Daiminger. Den Feuerwehreinsatz koordinierten Kommandant Christian Erhardt zusammen mit KBM Norbert Mezei und KBI Alfons Janker. Da anfangs nicht absehbar war, wie lange der Einsatz dauern wird, wurde zu Beginn die UG-ÖEL aus Katzbach angefordert.

Mit mehreren Booten und der Wärmebildkamera wurde der gesamte Flussbereich um die Walderbacher Brücke abgesucht. Auch ein Polizeihubschrauber mit einer Wärmebildkamera flog den gesamten Fluss- und Uferbereich ab. Um 0:40 wurde ohne Feststellung die Suche abgebrochen. Insgesamt waren mehr als 100 Kräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei im Einsatz.

 

Quelle:

Bild | I-vista / pixelio.de

Text | FF Reichenbach

 

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Notruf absetzen. Häufig verstreicht wertvolle Zeit, weil Anrufer zu wenig oder die falsche Information an die Rettungsleitstelle übermitteln. Merken Sie sich daher unbedingt die fünf W's: Wo? Was ist passiert? Wie viele Verletzte? Welche Verletzungen? Und ganz wichtig: Warten Sie auf Rückfragen!

Feuerlöscher

Feuerlöscher. Im Falle eines Entstehungsbrandes kann mit einem griff- und einsatzbereitem Feuerlöscher eine Brandkatastrophe verzögert, im besten Falle sogar verhindert werden. Daher sollte sich jeder mit dem richtigem Umgang mit Feuerlöschern vertraut machen.

Rauchmelder

Rauchmelder. Bei über 70% der Bränden mit Todesfolge verunglücken die Brandopfer nachts in den eigenen vier Wänden. In dieser Situation geht die Gefahr weniger vom Feuer selbst sondern vielmehr vom giftigen Rauch aus. Beinahe 95% der Brandtoten sterben an einer Rauchvergiftung. Rauchmelder können hier Leben retten!